Belletristik
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Friedrich Hahn
Peter Petermann. Oder:
Wir sollten unbedingt
miteinander sprechen
Roman
ISBN 978-3-9505711-2-7
Wie gut muss man sich kennen, um sich ignorieren zu können?
Wie ich eine Selbsthilfegruppe für Ex-SchriftstellerInnen gründete, um sie in ihrer Abstinenz zu bestärken, und bald schon selbst rückfällig wurde.
Heinrich Thaler
Medizin am A .... Abgrund
Befunde und Berichte
ISBN 978-3-9505405-0-8
„Medizin in der Krise“, „Gedankenlose Ärzte“, „Gesundheitswesen in der Sackgasse“ – solche Sätze finden sich fast täglich in den Leitartikeln der Medien.
Heinrich Thaler, selbst Mediziner und reich an Erfahrungen, kann von diesen Zuständen wahrlich ein Lied singen. Ein Kernsatz seiner besorgniserregenden Befunde lautet: „Somit ist die Medizin trotz oder gerade wegen der immensen Fortschritte an einen Abgrund geführt worden, der bei vielen Patienten und auch Ärzten Schwindelgefühle, Ängste und Übelkeit verursacht.“
Als bekannter Schriftsteller, der er ebenso ist, stimmt er aber keinen wehleidigen Trauergesang an, sondern weist mit lyrischen Mitteln pointiert auf die Missstände hin, die jede und jeden betreffen. Bei aller Ernsthaftigkeit des Anliegens lässt er dabei viel Raum für sarkastische Wendungen –, in Bitterkeit mischt sich das Lachen und schafft so die nötige Distanz, um sich diesem Thema kritisch und schonungslos nähern zu können.
Man spürt, dass hier ein Mediziner mit Sprache
sich auseinandersetzt wie er sich
mit Leidenden auseinandersetzt:
persönlich und profund,
empathisch und entschlossen.
Andreas Schindl
Verena Hauser
Wenn Geschichte mit Körpern geschrieben wird
Kärnten 1918-1934, Essayistische Momentaufnahmen
ISBN 978-3-9505405-3-6
Kärnten ist in der Zeit von 1918 bis 1934 getrieben von den konfliktreichen Geschehnissen und Ent-wicklungen um die südliche Grenze, geprägt von der folgenschweren Volksabstimmung, der zu-nehmenden Präsenz der Nationalsozialisten, bis sich alles zum Juliputsch 1934 zuspitzt. Wie das alles passieren konnte und wie das Leben der deutsch-kärntnerischen und slowenisch-kärntnerischen Bevölkerung davon beeinflusst wurde, wird umso verständlicher, wenn es aus der jeweiligen Perspektive der Menschen mit ihren höchstpersönlichen Lebensgeschichten in Klagenfurt, Südkärnten oder dem Lavanttal erzählt wird.
So fügen sich die einfühlsam von Verena Hauser beschriebenen Episoden der Protagonistinnen und Protagonisten mit ihren einzigartigen Dialekten puzzlegleich zu einem großen Ganzen …
Corinna Antelmann
Barcelona Dream
oder: Puppen leben nicht
Roman
ISBN 978-3-9505217-2-6
„Die Püppchen-Gefahr scheint gebannt, nicht aber die Gefahr des Scheiterns.“
Die angehende Filmemacherin Eva träumt von ihrem ersten langen Spielfilm. In der Hoffnung, dass Filmmacher Dany ihr den Einstieg in die Branche ermöglicht, reist sie zu Dreharbeiten ihres Regie-Idols nach Barcelona.
Bereits nach wenigen Tagen verstrickt Eva sich in ein unentwirrbares Beziehungsgeflecht, in dem sich Traum, Film und Wirklichkeit miteinander verweben.
Evas Auseinandersetzung mit dem männlichen und dem weiblichen Blick, verpackt in eine wundervolle Sprache, beschert uns einen literarischen Hochgenuss: Es geht um Rollenbilder, die uns immer noch indoktriniert sind und den allgegenwärtigen Versuch, aus alten Mustern auszubrechen – ob in Barcelona oder an allen anderen Orten dieser Welt.
Hans Dama
Im Bann des Wienerwaldes/ În vraja Pădurii Vieneze
Gedichte / Poezii
ISBN 978-3-9505405-1-2
Hans Dama spricht eine verständliche Sprache, obgleich mit einer Wortwahl aus höheren Sphären.
Hans Dama vorbeș te o limbă inteligibilă, deș i cu o alegere de cuvinte din sfere mai înalte.
Hans Dama präsentiert eine ausdrucksstarke Sprache. Metaphern und Allegorien reißen mit, lassen mitfühlen, mitdenken – mitempfinden. Der gekonnt meisterhafte Rhythmus, ob in Vierzeilern, Prosa oder Hexametern, klingt manchmal wie eine wehmütige Kantilene, ein anderes Mal wie eine fröhliche Kadenz vom Sein und Vergehen. Aufschrei und Aversion gegen das weltweit überdosierte ‚Allegro Forte’ muten wie ein Leuchtturm an, der im Getöse der Brandung vergeblich nach Stille sucht.“ Hans Dama spricht eine verständliche Sprache, obgleich mit einer Wortwahl aus höheren Sphären.
Hans Dama prezintă un limbaj expresiv. Metaforele ș i alegoriile te antrenează, te fac să simț i, să gândeș ti – să empatizezi. Ritmul abil stăpânit cu măiestrie, fie că e vorba de catrene, proză sau hexametru, sună uneori ca o cantilenă melancolică, alteori ca o cadenț ă veselă a ființ ei ș i a vremelniciei. Strigătul ș i aversiunea faț ă de ‚Allegro Forte’, supradotat pe plan global, se aseamănă cu un far care caută în zadar liniș tea în vuietul valurilor.“ Hans Dama vorbeș te o limbă inteligibilă, deș i cu o alegere de cuvinte din sfere mai înalte.
Elisabeth Ludwig.
Regine Koth Afzelius
Der Kunstliebhaber
Roman
ISBN 978-3-903059-79-5
Dem genialen Kunstexperten, Querdenker und alternden Weiberhelden Leo gehen die Meisterwerke der italienischen Renaissance über alles, auch über Familie und insbesondere tiefere Beziehungen zu Frauen. Mit Leidenschaft und vehement insistierend erörtert er die von ihm entdeckten Phänomene und Symboliken in den Bildern Michelangelos oder Tizians, Raffaels oder Leonardo da Vincis …
Doch alles sollte sich schlagartig ändern, als er die Tierärztin Claire kennenlernt, die so-fort in den Bann seiner Überlegungen gezogen ist. Alsbald scheint die Protagonistin dieses vielschichtigen Romans nicht nur die ambitionierte Bilddeuterin zu sein – man könnte fast von Obsession sprechen –, die ihre Erkenntnisse und Perspektiven jedem mitteilt, ja, fast schon provoziert, sie und Leo geraten auch ungewollt in veritable Gefühlsturbulenzen, die so gar nicht in ihr je eigenes Selbstbild passen.
Wenn es auch vordergründig um die Gemälde der Renaissance geht und die vielen Details, die es zu entdecken gilt, so nimmt der Roman von Regine Koth Afzelius ständig an Fahrt zu, und bald befindet man sich selbst in einem ausgetüftelten Werk einer Meisterin der Sprache mit erfrischendem Mut zu expressivem Stil und Liebe zu spritzigen Dia-logen. Eigene Spekulationslust ist garantiert!
Kunstbetrachtung als lustvolle Peepshow:
Ohne jeden Genierer – dafür mit viel Witz – zieht Regine Koth Afzelius hier einen Michelangelo,
Raffael oder Tizian mit ihren Blicken aus und
erweist sich dabei als äußerst kreative Voyeurin,
die genießt und dann ganz bestimmt nicht schweigt, über die pikanten Details und Problemstellen.
Claudia Aigner, Wiener Zeitung
Ms Koth Afzelius hat das passende, zutiefst weibliche Vokabular,
um ihren Kunst-Alpha Leo zwischen Klassikern der Renaissance zu „entgöttlichen“
und in seiner Claire, fleischgewordene Platzhalterin für das, was er in der Kunst sucht,
den „Knospentrieb des Femininen“ zu entfachen.
Auf dass ein Verstehen entstehe, für das es keine Worte gibt.
Aber Koth Afzelius hat sie.
Manfred Sax, Der Wiener
Michael Stradal
Im Labyrinth der Verdächtigungen
Kriminalnovelle aus Maria Enzersdorf/Südstadt
ISBN 978-3-9505405-2-9
60 Jahre Südstadt – und immer ist etwas los! Just vor der Südstadtkirche findet eine Dame, die mit ihrem Hund eine Abendrunde dreht, einen erschossener Mann, und ausgerechnet auch noch auf einer Regenbogenfahne! Was für eine Symbolik!
Kommissar Nikolaus Novak ermittelt mit seinem engagierten Team in alle Richtungen und stößt gleich auf mehrere Menschen, denen der Tod dieses Mannes nicht ungelegen gekommen sein könnte, während andere aufrichtig betroffen zu sein scheinen. Ob die (Ex-?)Freundin oder die streng gläubige Noch-Ehefrau, ob der Chef der mysteriösen ‚Neupaulinischen Bewegung‘ in Wien oder der hiesige katholische Pfarrer, der aalglatte Gemeinderat aus Wiener Neudorf oder die smarte Spanisch-Lehrerin samt abgeklärtem Musiker-Ehemann: Mit der ganzen Wahrheit nimmt es keiner sehr genau! Bald schon befinden sich die Kriminalisten in einem komplexen Labyrinth von Verdächtigungen, sodass der Scharfsinn und die Kombinationsgabe Novaks mehr als gefordert sind …
Michael Stradal
Herr Antal bekommt Besuch
Kriminalnovelle
ISBN 978-3-9505217-6-4
Der reiche Witwer Karel Antal wird in seiner Wohnung im neuen Südstadtzentrum ermordet. Nicht nur erbberechtigte Verwandte und ein enger Freund geraten rasch ins Verdacht, sondern auch der sizilia-nischblütige Begleiter einer rassigen jungen Italienerin, auf die der Witwer ein begehrliches Auge geworfen hat. Als die engste Verwandte des Mordopfers überraschend stirbt, glaubt sogar Kriminalkommissar Schrempf, der seinem jungen Freund Niko Novak bei der Aufklärung des Verbrechens helfend zur Seite steht, an einen perfiden Doppelmord. Erst ein schwarzer Fedora-Hut und ein voller Müllsack bringen die wahren Zusammenhänge ans Tageslicht.