Unsere Stefan Zweig Reihe
Stefan Zweig Notizbücher:
"Erst wenn die Nacht fällt"
Politische Essays und Reden
1932-1942
Unbekannte Texte
ISBN 978-3-903059-10-8
„Dieses Schweigen, dieses furchtbare, undurchdringbare, endlose Schweigen, ich höre es bei Nacht, ich höre es am Tag, es erfüllt mein Ohr und meine Seele mit seinem unbeschreiblichen Schrecken.“
Der politische Stefan Zweig!
Viel zu wenig beachtet wurde bislang, dass Stefan Zweig, der Verfasser sensibler Erzählungen, mit ungeheurem Engagement Anteil an den politischen Themen seiner Zeit nahm: der Einigung Europas und den Gefahren, die nach dem Ersten Weltkrieg heraufzogen.
Überzeugt vom „Geiste der Humanität“ schreibt er mit unerschütterlicher Hoffnung gegen den Zerfall Europas an, appelliert flammend an die Vernunft, bringt engagierte Vorschläge –, schließlich befällt auch ihn das Gefühl der Hilflosigkeit …
Plastischer als viele Geschichtsbücher kündet das Buch – getragen durch Zweigs brillanten Stil und seine Tiefgründigkeit – von diesen bitteren Jahren. Zugleich könnten seine Gedanken zur europäischen Einheit gerade in der heutigen krisengeschüttelten Zeit Gewicht bekommen.
Durch dieses Buch fällt ein neues Licht auf Stefan Zweig – und durch diese sensationelle Lektüre ein besonderes auf unsere Geschichte und unsere Zukunft.
"Nur die Lebendigen schaffen die Welt"
Politische, kulturelle, soziohistorische Betrachtungen und Essays
1911–1940
ISBN 978-3-903059-18-4
Im vorliegenden Buch kommentiert der brillante Beobachter Stefan Zweig scharfsinnig wie perspek-tivisch unterschiedlichste Themen aus Politik, Kunst und Literatur und, zuweilen durchaus polemisch, „normale“ Alltagsbegebenheiten. Brisant werden die Texte durch ihre Aktualität. Denn zur Sprache kommen u. a. die Situation von und mit Kriegsflüchtlingen, die Einigung Europas trotz entfremdender Historien, aber auch die unverständlich langen Urlaube von Politikern, die schikanöse Veradministrierung des täglichen Lebens, die dringend ernstzunehmende Jugendarbeitslosigkeit oder die Musik als die Stärke Österreichs.
Stefan Zweig bleibt auch bei heftiger Parteinahme für die Humanität der großartige Stilist, der wahre Sprachkünstler, doch tritt hier neben das „wahr“ das „wahrhaftig“ – die ungeheure Ernsthaftigkeit seines Bemühens um Verständnis und Verständigung.
Die Texte haben es längst verdient, beachtet zu werden. Mit dieser „erlesenen“ Edition sind sie dem Dunkel des Vergessens entrissen: als Warnleuchten, Wegwarten, Botschaften an uns alle.
„Denn es gibt keine Niederlage für den freien Geist …“
Sternbilder
Sammlung veschollener Essays über deutschsprachige Klassiker.
Von Bettina von Arnim über Friedrich Schiller bis Karl Marx
ISBN 978-3-903059-65-8
Der Büchermensch Stefan Zweig
Ein Romancier mit Millionenauflagen bis heute – zugleich hochkarätiger Kenner und feinsinniger Beobachter der Welt der Bücher: Stefan Zweig!
Mit diesen verschollen geglaubten Essays geleitet er uns durch drei Jahrhunderte deutschsprachiger Literatur – mit höchst originellem Zugang zu Größen wie Goethe, Hölderlin, Keller oder Nietzsche. Doch er hebt auch Autoren, denen eine angemessene Beachtung versagt blieb, aus dem Dunkel des Vergessens. Dass seine Sprache so diamanten gleißt wie in seiner Prosa, macht die
Lektüre zum Genuss.
Stefan Zweigs Beiträge verführen dazu, dem Charme seiner Sprache zu erliegen, bedeutet Literatur zu atmen, heißt die Welt besser zu verstehen …
Zeitlose
Sammlung verschollener Essays über fremdsprachige Klassiker.
Von Aischylos über William Shakespeare bis Paul Verlaine
ISBN 978-3-903059-19-1
Die Künstler, die Gelehrten als Verwalter des Ewigen auf Erden, müssen immer das Zeitliche, das Politische, das Praktische abschwächen in den ungeduldigen Herzen der Menschen und ihren Blick erheben zu den Sternbildern des Zeitlosen, die wie jene des Himmels in ewiger Harmonie und unzerstörbarer Schönheit über den Häuptern der Menschen stehen.
Stefan Zweig
Nach „Erst wenn die Nacht fällt“ und „Nur die Lebendigen schaffen die Welt“ (siehe dort) überrascht Klaus Gräbner einmal mehr mit bislang noch nicht in Buchform erschienenen Essays von Stefan Zweig. Geht es in „STERNSTUNDEN“ (siehe dort) um deutschsprachige Literatur, so finden sich in diesem Buch Essays über Klassiker der fremdsprachigen Literatur und Philosophie (von Rousseau über Balzac oder Shakespeare bis hin zu Oscar Wilde). Zu Recht spricht Gräbner von einem „sprachlichen Zauber Zweigs, seiner unvergleichlichen Intensität, die sich jedem Gegenstand wie eine Haut anschmiegt."
Eine kostbare Rarität, die wahrlich einhält, was sie verspricht!
Vor dem Sturm
Europa zwischen 1900 und 1914
ISBN 978-3-903059-70-2
„Wie mit einem Ruck brach die Sorglosigkeit der Optimisten zusammen, die den Gewitterzeichen nicht Glauben geschenkt
und auch jene letzte Mahnung aus Sarajewo überhört hatten.“
Ein Jahr nach Ausbruch des I. Weltkrieges schrieb Stefan Zweig seine bis dato nicht bekannte Sicht auf die Brandherde dieser menschlichen Katastrophe.
„Europa zur Jahrhundertwende: Friedensglocken läuten das neue Jahrhundert ein …“ So beginnt sein zu Unrecht vergessenes Werk, in dem er aber sogleich einräumt: „Die Stille, die wir damals als dauernde Verheißung zu genießen vermeinten, war nur die Sekunde der letzten Sammlung für den großen, den fürchterlichsten Kampf der Menschheit.“
Bitterste europäische Geschichte: Feinfühlig und tiefgründig führt uns Zweig durch die Ära der Monarchie, gewährt spannende Einblicke in die vielen Dynastien und macht transparent, wie unausweichlich der Krieg von Tag zu Tag wurde. Er entfesselt die quälenden Dämonen unserer Vorfahren, weckt die Seele dieser Zeit, lässt diese wie einen Film Revue passieren …
Ein brillantes Buch von unschätzbar literarischem Wert, ein mahnender Wegweiser – in der heutigen krisengeschüttelten Zeit – für ein starkes Europa der Zukunft, für eine Welt im Frieden!
"Was wir wollen"
Gedichte und Nachdichtungen
ISBN 978-3-903059-67-2
Dass Stefan Zweig auch als Lyriker Brillantes schuf,
fand zuweilen nicht die gebührende Beachtung.
Wieder überrascht der Herausgeber Klaus Gräbner mit Funden,
die seine jahrzehntelange penible Recherche ans Licht brachte: übe>über eine große Zeitspanne verstreute, unveröffentlichte Gedichte,
Sprüche, Aphorismen, aber auch Nachdichtungen von Stefan Zweig.
Die Dichtungen sind mit viel Sorgfalt zusammengefasst und
ergeben in ihrer Gesamtheit
eine wunderbare Lektüre.
„Die Jahre flieh‘n, die Zeit weht fort.
Nur eines bleibt: Das Werk. Das Wort.“
Stefan Zweig